Rezension – Die 5. Welle – Rick Yancey

Heute möchte ich euch Die 5. Welle von Rick Yancey vorstellen.

Titel: Die 5. Welle
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Genre: Roman
Seitenanzahl: 481
ISBN: 978-3-442-48280-1
Preis: € 9,99 [D], € 10,20 [A]

Teil 1 einer Reihe


vordembuch

Die fuenfte Welle von Rick Yancey
Goldmann

Die 5. Welle habe ich von meiner Wichtelmama beim LovelyBooks Osterwichteln bekommen. Es stand auf meiner Wunschliste, da mich zum Einem der Filmtrailer neugierig gemacht hat und zum Anderen die Rezensionen zum Buch. Ich mag solche Weltuntergangsszenarien und Dystopien.


klappentext

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält …


meinemeinung

Das Buch fängt schon sehr spannend an und wir befinden und ins Cassies Gedanken. Schon am Anfang bemerkt man, dass sie sehr ironisch ist. Insgesamt hat das Buch mich oftmals zum Schmunzeln gebracht.
Die Welt ist nach den 4 Wellen nicht mehr dieselbe. Der Großteil der Menschen wurde getötet, der Rest lebt in Angst. Wer ist Mensch, wer gehört zu „den Anderen“? Cassie kann niemanden mehr trauen und lebt in einen kleinen Zelt, versteckt im Wald. Nur ab und zu besucht sie die Tankstelle, um sich etwas Nahrung und Wasser zu holen. Immer muss sie aufpassen, nicht von den Drohnen der „Anderen“ entdeckt zu werden. Insgeheim weiß sie aber, was sie tun muss…
Die Atmosphäre im Buch ist sehr gedrückt, da Cassie sich große Sorgen um ihren Bruder macht, der vom angeblichen Militär mitgenommen wurde und dem sie versprochen hat, ihn wieder zu holen. Auch erzählt sie von ihren Eltern, die nicht mehr leben. Sie ist also ganz allein, bis sie auf Evan Walker trifft.
Aufgelockert wird die Stimmung durch ironische Bemerkungen. Ab und an erzählt Cassie von der Vergangenheit und von den einzelnen Wellen und wie sie diese miterlebt hat. Dadurch erfährt man mehr von der jetzigen Situation, was sich als sehr positiv empfinde. Zwischendurch gibt es auch actionreiche Stellen.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Cassie und von Ben, ihrem heimlichen Schwarm von früher. Die beiden wissen nicht, dass der andere noch lebt. Ben befindet sich in einem Stützpunkt des Militärs und wird dort ausgebildet. Ich muss gestehen, dass ich diese Teile des Buches als eher langweilig empfand, da ich es nicht als so spannend und interessant empfand. Ich wollte mehr von der Außenwelt erfahren und wie die Menschen versuchen, zu überleben.
Cassies Teile im Buch fand ich spannender und habe diese lieber gelesen. Aber nachdem sie von Evan Walker gerettet wird, fand ich auch diese Teile nicht mehr so interessant. Sie ist gerne bei Evan, aber irgendwann ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie bei ihm in Sicherheit ist oder nicht. Nach einem bestimmten Ereignis kam mir Cassie sehr naiv vor und sie hat mich leider etwas genervt. Insgesamt wird Spannung aufgebaut, aber trotzdem empfand ich besonders den Mittelteil als etwas langatmig.

Auch an einer Liebesgeschichte zwischen zwei Charakteren, ich glaube jeder weiß um wen es sich handelt, darf natürlich nicht fehlen. Aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und meiner Meinung nach, hätte sie auch weggelassen werden können.

Insgesamt sind die Charaktere interessant gestaltet, aber mir sind sie zu oberflächlich beschrieben und ich konnte mich mit keinen von ihnen identifizieren. Viele Nebencharaktere wurden nur angeschnitten und nach dem Lesen vergisst man sie schnell wieder. Auch bleiben nur wenige Charaktere wirklich in Erinnerung.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Sehr mochte ich die Ironie im Buch, denn ich musste oftmals schmunzeln.

Die Kapitellängen sind sehr angenehm und enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man schnell weiterlesen möchte.
Auch wenn ich etwas zu kritisieren hatte, hat mich das Buch sehr unterhalten. Ich konnte während dem Lesen das Ende zwar erahnen und Cassie hat mich des Öfteren aufgeregt, aber trotzdem war das Buch sehr spannend und konnte mich an manchen Stellen überraschen. Und zum Ende hin konnte mich das Buch richtig fesseln und ich möchte dem zweiten Teil eine Chance geben, da ich besonders die Grundidee des Buches genial finde und denke, dass man daraus eine sehr tolle Geschichte schreiben kann.


FAZITDie 5. Welle ist ein spannendes Buch mit ein paar Längen. Ich wurde beim Lesen unterhalten und wurde auch ein paar Mal wirklich überrascht. Doch trotzdem konnte mich das Buch nicht völlig überzeugen.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternenbrisen

3-5sternenbrisen


Wie hat euch Die 5. Welle gefallen?

charline

 

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7 Kommentare zu „Rezension – Die 5. Welle – Rick Yancey

  1. Bei „Die 5. Welle“ war ich im Kino echt positiv überrascht von der Geschichte – war einfach mal wieder was anderes im ganzen Dystopie-Jungel. Finde es spannend, dass dir Cassie’s Handlungsstrang spannend erschien als Ben’s… war bei mir beim Schauen direkt umgekehrt 😀

    Hast du in den Film schon rein geschaut? Bin mir noch unsicher, ob ich das Buch noch mal lesen mag…

    Gefällt 1 Person

  2. Schade, dass das Buch doch nicht sooo gut war… Also schon gut, aber nicht super, scheinbar. Langatmige Stories sind schrecklich. Ganz oft quält man sich nur durch 😦

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