Rezension – Bird and Sword – Amy Harmon

Titel: Bird & Sword
Autorin: Amy Harmon
Verlag: Lyx
Seitenanzahl: 400
Preis: € 15,00 [D]
ISBN: 978-3-7363-0548-9

Ich danke dem Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar!


kalppentext

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …

Bemerkung: Im Klappentext heißt es, dass Lark 18 Sommer alt sei, im Buch ist aber die Rede von fast 21 Sommern! Ich habe es an den Verlag weitergegeben.


meinemeinungDas Buch habe ich vor etwa zwei Wochen beendet und in diesem Moment habe ich nicht mehr allzu viele Erinnerungen daran. Das ist wohl nicht das beste Zeichen für das Buch. Zum Glück habe ich mir einige Notizen gemacht.

Die Grundidee dieser Welt gefällt mir sehr gut. Es gibt vier verschiedene Arten von Magie, die auch von Magier zu Magier anders ausgeprägt sind. Doch die Herrscher fürchteten die Magie, hatten Angst, dass sie ihre Macht nehmen könnten. Und so wurden die Magischen verfolgt und mussten ihre Kräfte verstecken.
Lark ist eine von ihnen. Sie hat die Macht der Wörter inne. Dank ihrer Mutter kann sie diese zunächst jedoch nicht nutzen. Doch dann lernt sie etwas, das dies ändert…

 

Die Geschichte ist von der Art, die wir schon kennen. Das arme, unauffällige Mädchen mit seinen Problemen, der Kerl, der doch nicht so böse ist wie gedacht und eine Liebe, die einerseits nicht sein darf und andererseits schon…

Jedoch gibt es Punkte, die mir gut gefallen haben. Da sind zum einen einige Überraschungen, mit denen ich zunächst nicht gerechnet hatte. Außerdem mag ich Lark, da sie Bücher und Worte so liebt und diese ihr viel bedeuten. Sie hatte mich durch ihre Art manchmal zum Schmunzeln gebracht, denn schlagfertig ist sie.
Auch der Schreibstil der Autorin hat es mir angetan. Sie kann gut mit Worten umgehen, manche Textstellen klingen sogar sehr poetisch.

Was mir nicht gefallen hat, war, dass seitenlang nichts passiert ist. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wird. Auch war lange nicht klar, worauf die Geschichte eigentlich hinauslaufen wird. Was das eigentliche Ziel ist. Dadurch hatte ich manchmal gar keine Lust, weiter zu lesen. Da gab es zwar eine Gruppe, die Probleme machte, aber diese wurden nur sehr selten erwähnt. Und die Kämpfe kann man nicht wirklich als Kämpfe beschreiben. Meiner Meinung nach hat die Autorin nicht das Potential der Idee ausgeschöpft. Die Art wie Lark kommuniziert, ist wirklich spannend und daraus hätte man noch so viel machen können! Auch der Weltenaufbau wurde nur angedeutet und ich hätte mir gewünscht, mehr über die Umgebung, Menschen und Wesen zu erfahren. Es gibt dort Menschen, die faszinierende Kräfte haben und ich weiß fast nichts über sie. Das ist schade.

Die Figuren waren für mich sehr unscheinbar. Wie oben erwähnt, habe ich die meisten schon wieder vergessen und musste einzelne Namen nochmals nachschlagen. Von der großen Romantik zwischen Lark und Tiras habe ich nicht viel gespürt. Es wirkte etwas gezwungen und oberflächlich. Die Gefühle haben mich nicht mitgenommen und ich habe ihnen nicht geglaubt. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, mehr Liebe und Romantik.

In Band 2 wird ein Nebencharakter zum Protagonisten. An sich mochte ich diesen, da er eine sehr interessante Hintergrundgeschichte hat. Momentan interessiert mich diese Welt aber nicht mehr und ich werde Band 2 wohl auch nicht lesen.


fazitIch weiß, dass der Durchschnitt der Bewertungen für Bird and Sword sehr gut ist und viele mit dem Buch auch etwas anfangen können. Für mich war es aber nicht spannend und ich hatte mir nach dem Lesen des Klappentextes einfach mehr erhofft. Ich hätte erwartet, mehr über die Welt zu erfahren und die großen Gefühle zu spüren. Leider war dem nicht so. Für ein kurzes Lesevergnügen reicht die Geschichte jedoch durchaus aus.


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4 Kommentare zu „Rezension – Bird and Sword – Amy Harmon

    1. Liebe Katrin,

      das finde ich auch immer spannend. Aber wäre ja auch langweilig, wenn alle die selben Bücher toll finden! Dann wünsche ich dir auch viel Spaß mit Teil 2!

      Liebe Grüße
      Charline

  1. Mir ging’s wie Karin. (Habe die Geschichte aber bislang nur auf Englisch gelesen und mir zu Weihnachten die deutsche Übersetzung gewünscht.) Mir hat Amy Harmons Roman sehr gefallen – ich hatte nur Schwierigkeiten mit den Vogel-Monstern, das konnte ich anfangs nicht richtig ernst nehmen.
    Den zweiten Band kenne ich, aber der hat mir wesentlich weniger gefallen. Da verpasst du also nichts, möchte ich behaupten!
    Liebe Grüße sendet dir Hanna

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