Rezension – Die Abenteuer des Apollo – Rick Riordan

Titel: Die Abenteuer des Apollo – Das verborgene Orakel
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-551-55688-2
Band 1 einer Reihe

Das Buch spielt nach „Percy Jackson“ und „Die Helden des Olymp“

Ich danke dem Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

 


kalppentextDer Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …


meinemeinungEndlich. Ich habe wieder einen Riordan gelesen und bereue nichts. Vor einigen Jahren habe ich Percy Jackson gelesen und mich sofort in diese Welt verliebt. Zum einem finde ich die griechische Mythologie einfach sehr spannend, zum anderen ist Rick Riordan ein grandioser Autor. Er schreibt seine Bücher mit so viel Witz und Humor, dass man beim Lesen einfach nur Spaß haben kann! Ich hatte aber einen Fehler gemacht. Ich habe Die Helden des Olymps nicht zuvor gelesen und mich so ein klein wenig gespoilert. Das macht mir aber nichts, jetzt habe ich erst recht Lust, die andere Reihe noch zu lesen!

Dieses mal erleben wir mit Apollo, dem selbstverliebten Sonnengott, und Gott der Künste, ach ja auch Gott des Bogenschießens (ich habe bestimmt etwas vergessen…) einige Abenteuer. Aber nun ist er kein Gott mehr… Zeus hat ihm seiner Kräfte beraubt und Apollo ist nun ein stinknormaler Mensch mit all seinen Pickeln und menschlichen Problemen. Das gefällt Apollo natürlich gar nicht. Und nun muss er auch noch Meg, einem Kind, dienen. Schlimmer. Geht’s. Nicht. Denn nun kann Apollo sterben und muss richtig aufpassen bei allem was er tut. Und er hat viel zu tun.

In den ersten Seiten des Buches passiert nicht allzu viel. Apollo und auch der Leser werden in die Welt der Halbgötter und in ihr Camp eingeführt. Wir lernen nochmal wichtige Charaktere kennen und erfahren, was denn in letzter Zeit so passiert ist. Und das ist nichts Gutes. Die Kommunikationsnetze sind defekt, ein paar Halbgötter sind verschwunden und Apollo wird schnell klar, dass er das alles wieder gerade biegen muss, um wieder ein Gott zu werden. Mist.

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Ich mag diese Geschichte sehr. Es wird einfach so viel aus der Mythologie aufgegriffen und so cool in unsere Welt integriert. Ein Naturgott wird zum Beispiel zum Hippie. Außerdem singt Apollo Lieder wie YMCA und auch sonst werden alle technischen Neuheiten eingebaut. Ich meine, auch die Götter müssen mit der Zeit gehen und wollen nicht oldschool sein. Das Buch besteht quasi nur aus Humor, Ironie und Sarkasmus. Man kann es nur lieben!

Der Leser erfährt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Apollo. So haben wir genausten Einblick in all seine Gedanken. Und trotz seiner Selbstverliebtheit, seiner Eitelkeit, seinen Egoismus (und und und…) ist er mir ans Herz gewachsen. Er ist einfach ein sehr amüsanter Charakter und hat in den Jahrtausenden viel erlebt. Ich hatte so viel Spaß mit ihm und seine Veränderung während des Buches wurde einfach verdammt gut beschrieben. Ich meine, er hat es schon schwer. Plötzlich muss er ein ganz neues Leben leben und auch noch tödliche Aufgaben meistern. Etwas tut er mir ja Leid. Aber auch die anderen Charaktere mochte ich sehr. Alle haben etwas Besonderes an sich. Und Percy ist auch dabei!

Besonders gefielen mir die Wendungen und Überraschungen. Mit all den Geistern, Göttern und Wesen kenne ich mich nicht allzu gut aus und bin sowieso immer wieder verblüfft, was es da so gibt. Aber auch die Handlung konnte mich immer wieder überraschen und mit dem Ende hätte ich so niemals gerechnet.

Bei all den Begriffen kann man sehr schnell durcheinander kommen. Aus diesem Grund finde ich e super, dass es am Ende des Buches ein Glossar gibt. So kann man sich schnell nochmal schlau machen, wer Hades und was eine Dryade ist. Und wer war mit wem im welchen Verhältnis nochmal verwandt?


fazitDie Abenteuer des Apollo ist wieder ein sehr amüsantes und spannendes Buch von Rick Riordan. Und nicht nur Kinder werden mit dieser Geschichte Spaß haben. Ich kann es einfach nur jedem empfehlen!

 

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4 Kommentare zu „Rezension – Die Abenteuer des Apollo – Rick Riordan

  1. Ich liebe ja alle Riordan Bücher,
    und muss dir jetzt auch Magnus Chase empfehlen, falls du es noch nicht gelesen hast.
    Apollo habe ich bereits als es erschien auf Englisch gelesen und liebe es genauso wie du. Er als Charakter ist einfach unglaublich witzig! Ich hatte auch schon Band 2 auf Englisch angefangen, aber kam nicht richtig rein, deswegen wird es dazu wohl erst kommen, wenn die deutsche Version erscheint.
    Lg Moana
    Ach ja, wie immer Top Rezension, schön ausführlich!

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  2. Gott der Medizin
    Und der Prophezeiungen
    Meister der Haikus
    ( sorry, ich bin ein unverbesserlicher Klugscheißer. Und Apollo- Fan.)
    Sehr schöner Beitrag, es ist eins meiner Lieblingsbücher, deshalb hab ich mich richtig gefreut eine Rezension dazu auf meinem Feed zu sehen. 😊

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  3. Hallo mein Schatz,und kennst Du auch Zerberus den Hoellenhund der am Eingang des Hades zur Unterwelt Wache haelt ? Ich wuerde diese Version auch gerne mal lesen.Auf jeden Fall ein toller Beitrag.
    Liebe Gruesse von OPA und OMA

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