Ein paar Gedanken – 500 Follower

Hallo ihr Lieben,

momentan ist es hier still, aber das wird nicht lange so bleiben. Ich möchte jetzt einfach mal Danke sagen! Der Beitrag wird sehr unstrukturiert sein, ich möchte einfach mal ein paar Gedanken loswerden.

In den letzten zwei Wochen kam ich nicht zum Bloggen und habe auch nicht wirklich auf meinen Blog (geschweige denn andere Blogs) geschaut. Es fehlt die Zeit!
Und dann kam da diese Benachrichtigung. Ich musste zwei Mal darauf schauen, konnte es gar nicht glauben.

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500 Follower. Eine so große Zahl! Ich blogge gerade mal zwei Jahre und hätte niemals gedacht, dass ich es so lange durchhalte. Dass so viele dazukommen und meine Beiträge verfolgen. Nicht nur hier, sondern auch auf meinen anderen Kanälen wie Twitter und Instagram. Und ich habe auch nicht damit gerechnet, so viele wunderbare Menschen kennen zu lernen und so viele davon in mein Herz zu schließen.

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Ich möchte keine einzelnen Personen nennen, da ich Angst habe, jemanden zu vergessen. Ich möchte einfach allen danken, die den Follow-Knopf gedrückt haben, die ein Like oder einen Kommentar da gelassen haben oder einfach nur einen Beitrag gelesen haben. Mir macht das Bloggen so viel Spaß und ich freue mich immer wie ein Kind, wenn meine Beiträge gut ankommen und ihr Freude am Lesen habt. Oder ich euch Lust auf ein Buch machen konnte. Denn das möchte ich: Bücher vorstellen, die es meiner Meinung nach wert sind, gelesen zu werden. Die, wie ich denke, gelesen werden sollten. Natürlich kann es sein, dass andere denken: „Also ich mochte das Buch nicht.“ Und das ist okay. Denn ich möchte auch über Bücher diskutieren. Über sie sprechen. Ich möchte mich mit anderen Lesern austauschen. Aber darüber habe ich schon im Beitrag „Warum ich über Bücher blogge“ gesprochen.

Ich möchte der wunderbaren Community danken. Klar, es gibt immer mal Diskussionen und Konflikte. Aber das kommt doch in jeder Beziehung und Freundschaft vor, oder? Diskussionen sind gut, sie zeigen andere Sichtweisen auf, die auch näher betrachtet werden sollten. Solange man niemanden persönlich angeht, ist es vollkommen legitim zu diskutieren. So wie jeder bloggen darf, worüber er möchte, darf auch jeder seine Meinung dazu sagen. Man postet seine Beiträge ja nicht umsonst in der Öffentlichkeit. Da muss man sich auf Kritik, ob positiv oder negativ, einstellen. Solange alles sachlich bleibt ist es meiner Meinung nach okay, auch zu sagen, dass man der gegenteiligen Meinung ist. Und ich lasse es mir nicht verbieten. „Man kann auch einfach gar nichts dazu sagen“. Das sehe ich nicht so.
Ich habe die Buchcommunity sehr lieb gewonnen. Einem wird  in schwierigen Zeiten geholfen, man wird unterstützt und man wird als Person und nicht nur als ein fremder Internetaccount wahrgenommen. Ich fühle mich sehr wohl und finde es immer toll zu sehen, wie viele bibliophile Menschen es gibt. Hier möchte ich dringend auf Emilys Beitrag hinweisen: „Buchblogger sein – Leben in einer rosaroten Seifenblase?“

Ich möchte noch etwas auf den Inhalt meines Blogs eingehen: Bücher. Ich habe ja erst sehr spät meine Buchleidenschaft entdeckt. Ich glaube ich war ca. 15 Jahre alt, als ich das erste Mal Harry Potter las und gemerkt habe, wie wundervoll es ist, eine zunächst fremde Buchwelt zu betreten und sich in ihr zu verlieren. Harry Potter war bei mir, und ich glaube bei vielen anderen auch, der Anfang von etwas ganz Besonderem. Und seitdem habe ich, mit wenigen Pausen, immer ein Buch bei mir gehabt und so oft wie möglich gelesen. Die Bibliothek war ein zweites Zuhause. Ich habe mich dort so wohl gefühlt und konnte Stunden zwischen den ganzen Büchern verbringen. Nun gehe ich zwar nicht mehr in eine Bibliothek, denn ich habe mir eine eigene aufgebaut.

Da ich ja drei Monate nur selten Zuhause sein werde, habe ich ein paar Regeln für meinen Freund aufgestellt. Und bitte nicht zu ernst nehmen, ich fand es einfach witzig. 🙂

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Das erste Öffnen eines neuen Buches ist wie das Öffnen einer Überraschungstüte. Man kennt das Thema, weiß aber nicht genau, was auf einem zukommen wird. Und das liebe ich. Ich möchte in eine fremde Welt eintauchen und Abenteuer erleben. Ich möchte etwas dazulernen. Ich möchte einfach mal für kurze Zeit dem Alltag entfliehen und zaubern können. Bösewichte jagen. Fliegen. Tauchen. Am Strand liegen. In der Vergangenheit leben. In der Zukunft leben. Auf dem Mars sein. Und vieles mehr. In der Buchwelt ist alles möglich. Und man kann alles sein. Das bedeutet nicht, dass ich nicht ich sein möchte. Ich habe einfach die Möglichkeit kurz jemand anders zu sein. Ich mag meine Realität. Aber ich finde die eigene Fantasie unheimlich wichtig. Sie ermöglicht einem, kreativ zu sein. Und Kreativität ist genauso wichtig. Kreativität gibt einem die Möglichkeit, frei zu sein und auch andere Wege zu gehen, nicht nur den einen, den einem vorgegeben wird.

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Ich liebe meine Bücher. Ich liebe die Fantasie. Ich liebe Geschichten. Und ich möchte besonders meiner Mutter, meiner Oma und meinem Opa danken, dass sie mir immer Geschichten erzählt und mir vorgelesen haben. Danke dafür. Mein Vater hat mich auch in fremde Welten gebracht. Er hat mit mir Filme geschaut. Ich weiß noch, dass ich immer Pippi Langstrumpf schauen wollte. Sie war so toll.

Ich möchte auch meinem Freund danken, der meinen Bücherwahn toleriert und zufrieden mit seinem kleinen Platz im Regal ist und nicht mehr nutzen möchte. Er fragt nicht „Schon wieder ein neues Buch?“, sondern „Was ist das denn für ein Buch und worum geht es?“. Er hat mir beim Umzug nach München geholfen und freut sich über die große Chance, die ich gleich gepackt habe. Danke.

Ich möchte euch danken. Ihr haltet den Blog lebendig. Ohne euch würde das alles gar nicht funktionieren. Ihr seid ein großer Teil von „Sternenbrise“. Ihr kommentiert fleißig und jedes Mal freue ich mich riesig! Denn das zeigt, dass ihr meine Beiträge lest und sie wahrnehmt. Ich kann gar nicht oft genug danken sagen.


So ihr Lieben,

das war ein etwas unstrukturierter Beitrag, aber ich hatte einfach Lust, meine Gedanken runterzuschreiben. Ich hoffe euch geht es allen gut und ihr habt einen tollen Sommer. Ist bei euch etwas Spannendes passiert, worüber ihr gebloggt habt? Dann lasst es mich wissen!

Alles Liebe

charline

 

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30 Kommentare zu „Ein paar Gedanken – 500 Follower

  1. Einfach nur: du bist fantastisch. Ich liebe dich, so wie du bist. Ruhig und strukturiert. Zur LBM hast du in unsere quirlige Gruppe Ruhe reingebracht. Du bist süß und du verurteilst niemanden, hörst dir alles an.
    Deine Oma ist Bombe.

    Ganz viel Liebe an dich, weil du wundervoll bist. ❤❤❤❤
    Tausend Küsse
    Xoxo

    Gefällt 2 Personen

  2. Herzlichen Glückwunsch zu 500 Followern!
    Im Übrigen unterschreibe ich jedes Deiner Worte und hätte es nicht besser sagen können. Die „Verhaltensregeln“ unterstütze ich auch, abgesehen davon, dass ich keinen Bezug zu Instagram habe, 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo,

    ein wirklich wundervoller Beitrag und ich fand ihn überhaupt nicht unstrukturiert. Gefühle kann man nicht einfach in eine Struktur passen und so kommt alles authentisch rüber. 🙂

    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    Gefällt 1 Person

  4. Ein wirklich toller,erfrischender Beitrag mein Schatz.Danke das wir Dir erzaehlen und vorlesen durften.Buecher sind auch heute noch fuer mich etwas Kostbares.Du hast recht,man kann fuer kurze Zeit in eine andere Welt eintauchen.Mir haben sie immer in schoenen, aber auch in traurigen Zeiten geholfen.Vor allem meine Lieblingsbuecher die ich immer wieder lese und immer wieder etwas Neues entdecke.Die Verhaltensregeln finde ich super.Darf ich sie mir mal ausleihen?
    LB Gruesse and a big big hug Oma

    Gefällt 1 Person

  5. Etwas spät, aber besser als nie: Herzlichen Glückwunsch!!! Ist ja mal krass verrückt, 500 FOLLOWER!! Da fresse ich doch nen Besen, wie genial! Ich freue mich riiiiiiesig für dich und wünsche dir noch viele weitere 500 Follower!
    Dicke, fette Umarmung einmal um die Welt! :*

    Gefällt 1 Person

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