Rezension – Eisige Schwestern – S.K. Tremayne

Juhu ich konnte die Zahl der gelesenen Bücher 2015 erhöhen!

Titel: Eisige Schwestern
Autor: S.K. Treymayne
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 396
ISBN: 978-3-426-51635-5
Genre: Psychothriller


 

Vor dem Buch

Dieses Buch hat mir meine Mutter geschenkt. Sie hatte es zuvor gelesen und war begeistert. Sie hat mich so neugierig gemacht, dass ich sofort mit dem Lesen begonnen habe. Auch stand das Buch schon länger auf meiner Wunschliste. Zuvor habe ich ein paar Kritiken gelesen, welche oft negativ ausgefallen sind, aber da meine Mutter so begeistert war, musste ich es lesen.


Cover

9783426516355

Das Cover gefällt mir sehr gut und es gibt den Inhalt des Buches sehr gut wider. Besonders aber gefallen mir die Innenklappen, welche das Cover nochmals aufnehmen.


 

Inhalt

Nach einem tragischen Unfall ist die sechsjährige Lydia ums Leben gekommen. Die Eltern Sarah und Angus trauern sehr um ihr Kind. Besonders aber leidet die Kirstie um ihre Zwillingsschwester. Um neu anzufangen, zieht die Familie auf eine abgelegene Privatinsel. Doch Kirstie verändert sich und behauptet plötzlich, dass sie eigentlich Lydia sei und Kirstie bei dem Umfall umgekommen sei. Sarah plagen Zweifel. Hat sie ihr Kind verwechselt? Auch Angus verhält sich seltsam und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen soll? Wer ist ihr Kind und was ist damals tatsächlich geschehen?


 

Meine Meinung

Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Zunächst bin ich lange davon ausgegangen, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde, aber dem ist nicht so. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach und dadurch fliegen die Seiten nur so dahin. Auch fand ich den Schreibstil sehr bildlich. Dies war vor Allem an den Beschreibungen der Umgebung und der wunderschönen Insel bemerkbar. So hat es mich nicht überrascht, als ich gelesen habe, dass Tremayne auch ein Reisejournalist ist.
Weiterhin haben die Kapitel eine angenehme Länge, jedoch enden diese immer mit einem spannenden Wendepunkt, sodass man das Buch gar nicht zur Seite legen möchte.
Denn man weiß nie, wer lügt? Wer ist böse? Die Kapitel sind abwechselnd aus der Ichperspektive von Sarah und aus der auktorialen Perspektive von Agnus erzählt.
Damit komme ich auch schon zum Inhalt. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Von Beginn an wird man in das Geschehen hineingeworfen und fragt sich, welches der Mädchen nun lebt. Denn Kirstie (oder Lydia) hat Identitätsstörungen und weiß oft selbst nicht, wer genau sie ist. Dadurch kommt es, dass das Buch voller Wendepunkte ist und baut so eine starke Spannung auf, die bis zum Ende anhält.
Das Ende hat mich dann erstaunen lassen, da ich damit nicht gerechnet hatte. Jedoch hätte es ein wenig spektakulärer für mich ausfallen können.

Ich muss aber sagen, dass das Buch für mich auch in die Horror- und nicht nur Psychothrillerecke gepasst hätte. Denn oft geht es auch um Geister und Mysteriöses und mich hat es auch an einigen Stellen gegruselt. Da verstehe ich die negativen Kritiken, die von einem Psychothriller mehr erwartet hätten.


 

Fazit

Mich hat Eisige Schwestern überzeugen können. Es ist ein packendes Buch, das von Anfang bis zum Ende hin spannend bleibt. Das Thema ist sehr interessant und wurde meiner Meinung nach perfekt umgesetzt. Das Buch ist mysteriös und beschert durch die raffiniert aufgebaute Atmosphäre Gänsehaut.

Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen

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3 Kommentare zu „Rezension – Eisige Schwestern – S.K. Tremayne

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